Wie ich mit Spam-Anrufen umgehe

Heute berichtet Horst in seinem Blog von einem Anruf, der angeblich von PayPal kam. Dabei ging es um eine verdächtige PayPal-Zahlung über 700 Euro. Dieser Artikel ist der Anlass für die folgenden Zeilen.

Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber bei uns im Haus hat das klassische Telefonat stark an Bedeutung verloren. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, in denen wir täglich mehrere Telefonate geführt haben – heute sind solche Gespräche eine absolute Seltenheit. Es gibt nur noch wenige Menschen, die wir anrufen oder die uns erreichen möchten. Die Kommunikation mit Bekannten und unserer Tochter läuft fast ausschließlich über Instant Messenger.

Alle wichtigen Personen, mit denen wir im Austausch stehen, haben wir im Telefonbuch unseres Geräts gespeichert. Leuchtet beim Klingeln der Name eines Anrufers auf, nehmen wir das Gespräch selbstverständlich an. Bei allen anderen Nummern sind wir jedoch wachsam. Solche „unbekannten Anrufer“ sortiere ich nach folgenden Kriterien ein:

  • Ausland („00…“): Beginnt die angezeigte Rufnummer mit zwei Nullen, stammt sie aus dem Ausland und wird grundsätzlich ignoriert.
  • Fremde Vorwahl: Entspricht die Vorwahl nicht unserer Region, sind wir vorsichtig.
  • Mobilfunknummern: Bei Anrufen von Handynummern aus unbekannter Hand schrillen ebenfalls die Alarmglocken.
  • Unterdrückte Nummern / Anonym: Anrufe ganz ohne Rufnummernübertragung werden von vornherein nicht angenommen.

Verpassen wir einen Anruf, ist das kein Problem: Nach 20 Sekunden schaltet sich zuverlässig der Anrufbeantworter ein. Handelt es sich um ein echtes Anliegen, kann der Anrufer eine Nachricht hinterlassen, und wir rufen bei Bedarf zurück.

Da ich von Natur aus neugierig bin, schlage ich unbekannte Nummern meistens bei Tellows nach. Ein kurzer Blick dorthin verrät oft sofort, wer am Apparat war und welche Masche dahintersteckt.

Mit dieser Strategie bin ich bisher sehr gut gefahren und habe es geschafft, nahezu alle Spam-Anrufe erfolgreich auszusortieren.