Vivaldi tarnt sich als Chrome

Ich konnte das zuerst gar nicht glauben als ich im Vivaldi-Blog las dass die neueste Version von Vivaldi sich als Chrome-Browser bei Webseiten zu erkennen gibt. Die haben wohl in der aktuellen Ausgabe 2.10 den User-Agent entsprechend geändert. Jon von Tetzchner schreibt in einem Artikel

Als Chromium-basierter Browser sollte Vivaldi mit jeder Website funktionieren, die mit Chrome funktioniert. Dennoch wurden wir viel zu oft mit dem Thema „inkompatible Websites“ konfrontiert …

… Vivaldi wird oft von Wettbewerbern, Konkurrenten und Technologieunternehmen in Machtpositionen blockiert …

Er schreibt natürlich nicht wer diesen Browser blockiert, aber er meint natürlich Google. Ich denke es ist eine weit verbreitete Tatsache dass Google einiges dafür tut den eigenen Browser gut dastehen zu lassen. Die anderen kommen dabei schlecht weg. Google blockiert sie alle.

In den letzten Monaten war das schon öfters Thema. Darüber haben sich nicht nur Mozilla-Mitarbeiter beschwert, sondern es hat auch den neuen Chromium-basierten Edge getroffen. Artikel zu dem Thema gibt’s viele. Hier an dieser Stelle nur zwei von Dr.Windows.

Titelfoto: Vivaldi

2 Antworten auf “Vivaldi tarnt sich als Chrome”

  1. Hmm, hmm – ich selber bin da ja weniger von betroffen, weil ich am meisten Firefox UND Chrome einsetze. Und auch pragmatisch einfach wechsele, wenn iwas in einem der beiden nicht, im anderen aber doch funktioniert.

    Wenn Vivaldi deswegen ab jetzt „lücht“, will ich das überhaupt nicht kritisieren – das ist so´ne Art Notwehr, grins.

  2. Eigentlich wundert es mich, dass es immer wieder neue und auch sehr tolle neue Browser gibt. Ob man damit den Großen wirklich Anteile abluchsen kann? Ich habe mich vor vielen Jahren von Firefox verabschiedet und bin zu Chrome gewechselt. Das ist mir nicht leichtgefallen, weil es zu dem Zeitpunkt noch gar nicht viele Erweiterungen gab. Deshalb habe ich parallel gearbeitet. Heute nutze ich eigentlich fast nur Chrome. Zum Testen guck ich schon mal mit Firefox, Edge, Cliqz, Vivaldi und sogar dem Opera drauf. Aber im täglichen Gebrauch komme ich doch immer wieder auf Chrome zurück. Ich muss also feststellen: je älter ich werde, desto mehr kann ich sagen, dass ich ein Gewohnheitstier bin. 🙂

    Eigentlich sollte die Kompatibilität im Vordergrund stehen. Ob sie es tut? Je nach dem, was man macht, kann man bei der Darstellung von Websites bei Nutzung unterschiedlicher Browser ganz schöne Überraschungen erleben.

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