Noch immer aktuell: Googles Manifest V3

Noch immer ein ganz großes Thema im Web ist die Tatsache dass Google bei seinem eigenen Browser Chrome die Schnittstelle für Erweiterungen wie uBlock Origin, uMatrix, Ghostery beschneiden möchte und damit die Macher in Bedrängnis bringt.

Es ist so dass die jetzige Schnittstelle „webRequest API“ es erlaubt Netzwerkanfragen zu unterbrechen und entsprechend zu blockieren, zu modifizieren oder umzuleiten. Ersetzen möchte man diese Schnittstelle durch die neue „declarativeNetRequest API“. Bei dieser API kann Chrome selbst die Netzwerkanfragen einsehen und entscheiden, wie mit ihnen verfahren wird. Weiterhin erlaubt diese API nur Filterlisten mit maximal 30.000 Einträgen. Die von Werbeblocker aktuell meist genutzte Easylist hat 75.000. Laut uBlock Origin Entwickler ist das das Aus für eben diesen beliebten ContentBlocker.

Wenn diese (ziemlich begrenzte) deklarativeNetRequest-API die einzige Mög­lich­keit ist, mit der Contentblocker ihre Pflicht erfüllen können, bedeutet dies im Wesent­lichen, dass die zwei seit Jahren gepflegten Contentblocker, uBlock Origin („uBO“) und uMatrix, nicht mehr existieren können.

Raymon Hill (uBlock Origin Entwickler)

Gerade die Tage ist das Thema wieder hochgekocht als bekannt wurde dass Google noch immer an dem Manifest V3 und der neuen „declarativeNetRequest API“ festhält. So wie es aussieht möchte Google mehr Einfluss auf das was die Adblocker blockieren haben. Wenn das kommt dann werden Webseiten die man in Chrome ansieht nicht mehr werbefrei sein. Ich muss dann mal schauen was ich mit meinem Chromebook mache.

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