Cookies in WordPress

Ich will euch jetzt nicht die Welt erklären, das können andere besser als ich. Aber trotzdem gibts hier jetzt einen kurzen Artikel zum Thema welche Cookies setzt WordPress. Wobei ich nur das nackte WordPress ohne Plugins oder sonstiges Zeugs meine.

Grund dafür sind die auf fast allen Seiten vorhandenen Cookie-Banner. Ich selbst mag diese Dinger nicht und habe mich schon öfters gefragt ob diese störenden Banner wirklich nötig sind. Ich habe jetzt schon viele Blogs mit solchen Bannern gesehen die nur ein einziges Cookie, nämlich das Cookie-Banner-Cookie, setzen. Aus diesem Grund habe ich mich etwas genauer mit den WordPress-Cookies beschäftigt.

WordPress setzt Cookies! Soviel schon mal vorab. Das CMS unterscheidet dabei zwischen User- und Kommentar-Cookies.

User-Cookies

Mit User bezeichnet WordPress diejenigen die ein Konto im WordPress-Blog registriert haben. Das sind der Admin und diejenigen die Artikel in dem Blog schreiben. WordPress setzt in diesem Fall Cookies, in denen einiges wichtige zum Anmelden oder Einstellungen in der Admin-Oberfläche festgehalten wird. Im einzelnen sind das folgende Cookies.

  • wordpress_ [Hash] speichert die Authentifizierungsdaten
  • wordpress_logged_in_ [hash] zeigt die Anmeldung an
  • wp-settings- {time} - [UID] speichert die Ansicht der Admin-Oberfläche

Für Besucher der Webseite sind diese Cookies uninteressant. Die werden, wie erwähnt, nur bei angemeldeten User gesetzt.

Kommentar-Cookies

Kommentar-Cookies werden gesetzt wenn der Besucher einen Kommentar hinterlässt. WordPress speichert in diesem Cookies den Namen, die Mailadresse und die Webseite des Kommentators.

Opt-in ist ein ausdrückliches Zustimmungs­verfahren aus dem Permission Marketing, bei dem der Endverbraucher Werbe­kontakt­auf­nahmen vorher – meist durch E-Mail, Telefon oder SMS – explizit bestätigen muss.

Wikipedia

Seit ein paar Versionen gibts dazu eine Opt-In-Checkbox. Cookies werden beim Kommentieren deshalb nur gesetzt wenn man diese Option aktiviert. Neuerdings kann man diese Opt-In-Checkbox im Backend deaktivieren. Als Kommentator hat man dann keine Auswahl ob das Cookie gesetzt wird. Das alles hat Thomas Weichselbaumer in seinem Blog sehr gut beschrieben.

  • comment_author_{HASH}
  • comment_author_email_{HASH}
  • comment_author_url_{HASH}

Was bleibt als Cookie jetzt übrig?

Wenn man eine Webseite aufruft, die von WordPress angetrieben wird braucht man sich keine Gedanken um Cookies zu machen. Es sei denn man hinterlässt einen Kommentar oder der Betreiber nutzt Cookie setzende Plugins und Soziale Netzwerke in seinem Blog.

Titelfoto: Pixabay

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